Am Mittwoch war ich an der 6. Probe mit dem Handharmonikaclub Staffelbach. Ich spiele dort in der Projektgruppe mit. Wie es dazu kam, kannst du hier nachlesen – Schwimmen im Akkordeonorchester!
Da am 12. und 13. Dezember die beiden Konzerte stattfinden werden, haben wir neu mit dem Schlagzeuger und dem Rhythmiker im Rücken geübt. Ja, ja, es macht absolut Sinn, sich daran zu gewöhnen: Lauter, diverser, verwirrender, ein irres Soundband – schwimmen eben, surfen, gleiten, stürzen, pflotschen, flow. Es war aufregend schön, solange ich mithalten konnte, etwas verwirrend jedoch, wenn ich den Faden verlor oder meiner Handorgel die Luft ausging. Egal, mir macht es Spass und generell geht es immer besser.
Warum sich was lohnt?
Nun, es lohnt sich an eines der Konzerte zu kommen natürlich. Denn es gibt da einen ganz kurzen Moment, der wirklich unglaublich ist, pickelnd, berührend, witzig, frech, … Bei einem Stück, ich sage nicht welches, hat Rolf Neeser an der Perkussion das Tüpfchen auf’s i gesetzt und uns damit aus den Socken gehauen: Ein Ton in die Stille, inmitten all dieser lauten, raumgreifenden Handorgeln – Bling, nur ein Schlag mit dem Triangel, eingeleitet von der Handharmonika von Rita, die am Schluss des Stücks ein paar Takte alleine vor sich hin wimmert.
Für diesen Moment lohnt es sich, eines der Konzerte zu besuchen – aber nicht nur. Es wird viele tolle Momente und Überraschungen geben, die ich nur erahnen kann als Kücken in der Projektgruppe. Ich werde zum ersten mal an einem Akkordonkonzert sein – Marianne mittendrin sozusagen. Ich freue mich. Es fägt mit dem Handharmonikaclub Staffelbach.