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Über mich

Der Alltag ist mein Territorium, der Augenblick mein Universum

Ende April 2020 habe ich meine Erwerbsarbeit eingestellt. Mein Mann, ich und viele Handwerker haben dann angefangen, den Steinerhof umzubauen. Im Juli 2021 sind wir eingezogen und seither lebe ich auf dem Bauernhof, der aber kein Bauernbetrieb mehr ist.

Arbeit hat es trotzdem mehr als genug, was uns recht ist. Wir werken gerne, ich im Garten, er in der Werkstatt, wobei die Tätigkeiten sich auch mischen.

Erwerbsleben in Kürze

Die letzten 20 Jahre meines Erwerbslebens war ich als Geschäftsleitungsmitglieder der Suchthilfe ags und habe als solche die Suchtprävenion Aargau und die Elternbildung Aargau geleitet. Führung, Kommunikation und Entwicklung waren lange Jahre meine Hauptthemen und: Ich habe meine Jobs richtig gerne gemacht.

Noch weiter zurück war ich als Sozialpädagogin in unterschiedlichen Kinder- und Jugendheimen tätig und leitete einen Jugendtreff. Damals nannte man sozialpädagogische Institutionen noch Heime oder Anstalten. Davon habe ich zu Beginn meiner Karriere Ende der 1970iger Jahre Einiges zu spüren bekommen. Mich hat das angespornt, andere Wege zu suchen. Vor allem fiel es mir schwer, Kinder zu bestrafen: Einsperren, demütigen, Resten vom Mittagessen zum z’Vieri auftischen, Schuldzuweisungen, Bettnässerinnen morgens kalt abduschen, Verbote aller Art.

Ich habe andere Wege gefunden …

… und davon kann ich viel erzählen. Als Supervisorin, Coachin, Praxisberaterin und Chefin konnte ich mit den Jahren viel davon weitergeben und Menschen inspirieren. Das hat meinem Berufsleben Sinn gegeben und machte es auch leicht, mit 61 Jahren ins Leben auf dem Bauernhof einzusteigen.

Leben auf dem Steinerhof

Ich lebe gerne in den Tag hinein, schaue, was da kommt, plane manchmal auch etwas, aber eher selten. Der Garten und der Umschwung hat in der Vegetationszeit immer etwas zu bieten: Jäten, säen, pflanzen, jäten, giessen, säen, pflanzen, jäten, jäten, graben, ernten, jäten, ernten, pflücken, verarbeiten, fermentieren, einkochen, dörren, jäten, planen, nachlesen, Bücher studieren, ausprobieren, … endlos und sehr spannend. Ich probiere immer gerne etwas Neues.

Smo und Mogli, die beiden Kater, begleiten und durch den Alltag. Wobei sie im Sommer wenig zu sehen sind. Im Winter hingegen liegen sie als klassische Faulpelze auf unseren Sesseln herum.

Bewegen in der Natur ist mir, uns, wichtig. Wir sind viel mit den Velos in der Region unterwegs, am Liebsten ab der Haustüre. Darum kennen wir auch sehr viele Routen, Ecken, Nischen, superschöne Plätze – nie weit weg von Zuhause, was besonders schön ist, weil wir mit wenig Aufwand hingehen können, zu jeder Jahreszeit. Ich walke auch gerne nordisch in der Gegend rum und abends gibt es oft noch einen Spaziergang.

Hmm, es ist komisch, so über sich zu schreiben.

Ich habe Hobbylisten eigentlich nie gemocht. Darum erwähne ich jetzt nur das, etwas 80 Leuten aus meinen Kontakten Freude macht.

Jeden Tag veröffentliche ich in Whatsapp ein Bild aus meinem Alltag! Das gefällt vielen Menschen. Meine Bilder inspirieren anscheinend, regen zu denken und machen, dass einige Leute in ihrem Alltag genauer hinschauen und Dinge entdecken, die ihnen bis anhin entgangen sind.

Das geht nun seit einigen Jahren so. Wenn du auch täglich ein Bild aus dem Alltag sehen möchtest, kann du mir deine Kontaktangaben schreiben.

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