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Maus in der Falle

Gestern nachmittags habe ich den Mäusekurs besucht – keine 24 Stunden später ist die erste Maus in der Falle! Ich habe alles so gemacht, wie ich es gestern gelernt habe: Erdhaufen wegscharren, schauen, von wem der Haufen gemacht wurde – Wühlmaus, weil das Loch am Rand des Haufens ist – dann einen Gang in der Nähe suchen. Falle richtig setzen, zwischendurch Kochen gehen und immer wieder schauen.

Kurs mit unmittelbarer Wirkung

Keine Stunde später, gleich nach dem Mittagessen, ist eine Maus in der Falle – mausetot! Voilà! Um die 11.00 Uhr ist eine gute Zeit, dann sind die Nager besonders aktiv, hat der Dozent gesagt. Soisses! So machen Kurse Spass: Lernen – umsetzen – zäck, bum.

Mehr als ein Kurs

Es war ein Event, denn Iren hat mich abgeholt und Franziska hat gesehen, dass ich auf der Teilnehmendenliste bin und hat gefragt, ob sie mitfahren kann. Wir drei kannten uns kaum, hatten aber viel Spass und es war schnell klar: Wir haben alle nützliches Wissen, das wir teilen können.

Mogli räumt auf

Mit der Maus in der Falle habe ich Mogli, den jungen Kater gerufen. Lässig ist er mit erhobenem Schwanz zu mir gekommen, hat an der Maus geschnüffelt und so getan, als gehe ihn alles nichts an. Ok, kann ich auch. Ich habe die Maus liegen gelassen, so getan, als wäre mir alles egal und bin zum Loch zurück, um die Falle neu zu laden. Mogli hat zugepackt und ist mir nachgelaufen, hat im Loch geschnüffelt und ist ab ins Feld mit seiner Beute.

Kommentar von Fredu nach dem Kurs

Hast du ein MFD bekommen? Hä? Ein MäuseFängerDiplom – Fängerin natürlich. Nach dem heutigen Erfolg wäre so ein Diplom schon angemessen – finde ich. Geh gleich mal schauen, ob … Moment … nein, nix. Egal, ich gehe jetzt in den Garten und suche weitere Gänge. Habe insgesamt 5 Fallen dieser Art.

Die Maus in der Falle – das Bild


Nachtrag

Ja, sie tun mir schon leid und ja, ich habe Spass an der Jagd und freue mich, wenn ich eine Maus gefangen habe. Es ist halt ambivalent. Ich schütze mein Gemüse, die Zuckerhüte, Rüebli und Pastinaken. Das Leben auf dem Bauernhof bringt das halt so mit sich, es gehört dazu. Für das Gemüse im Supermarkt wird auch gestorben.

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